Basketballspieler Carlo Meyer der deutschen Herren-3x3-Mannschaft klatscht in die Hände, er trägt schwarzes Trikot mit Aufschrift 'Deutschland'. Im Hintergrund sind Cheerleaderinnen zu sehen
| Bild: Carlo Meyer bei den FISU-Games 2025

Die FISU-Games 2025 sind zu Ende

Nach zwölf Tagen voller Sport, Kultur und internationaler Begegnung gingen am Sonntag die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games zu Ende. Die Spiele an Rhein, Ruhr und in Berlin waren für den Sport, für die Region, für Deutschland und für die Menschen ein voller Erfolg. Team Studi, die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft, belegte mit elf Titeln und insgesamt 40 Medaillen Platz sechs im Medaillenranking und schrieb damit Geschichte.

Ohne Medaillen aber mit einer tollen Erfahrung und großartigen Eindrücken kehrten die beiden Studierenden der Uni Osnabrück zurück. Für Emma Eichmeyer, die im Basketballteam der Frauen an den Start ging, war schon die Eröffnungsfeier ein beeindruckendes Erlebnis: „Es war ein unglaublicher Moment in die ausverkaufte Arena einzulaufen. Gänsehautmoment war definitiv die Hymne, wo die ganze Arena mitgesungen hat.“ Sportlich landete das Basketballteam der Frauen am Ende auf Platz neun. Nach einem tollen Auftakt gegen die Top-Favoriten aus den USA, bei dem sich die Deutschen erst kurz vor Schluss geschlagen geben mussten, gelang es dem Team leider nicht sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Mit ihrem souveränen Sieg im finalen Platzierungsspiel gegen Litauen konnten die Basketballerinnen aber auch zum Abschluss nochmal ein Ausrufzeichen setzen und das Turnier mit einem positiven Gefühl beenden.

Einen etwas bitteren Turnierausgang musste Carlo Meyer mit dem 3x3 Basketballteam erleben. Das Team, das sich mit großartigen Auftritten bis ins Halbfinale gekämpft hatte, unterlag dort gegen den späteren Champion Litauen. Im darauffolgenden Match um Platz drei verloren die Deutschen dann auch gegen Tschechien und landeten am Ende knapp hinter den Medallienrängen auf Platz vier.

Carlo Meyer zieht dennoch ein positives Fazit: "Die FISU-Games waren ein großartiges Erlebnis. Die Stimmung auf dem ganzen Event war einmalig. Nachdem wir im Halbfinale waren, hätten wir natürlich sehr gerne eine Medaille geholt. Der vierte Platz ist aber okay und für die Erfahrung bin ich trotzdem sehr dankbar."

Eine positive Bilanz zieht auch der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh): Die FISU Games 2025 waren ein Fest der Fairness, der Wissenschaft und der internationalen Begegnung.Neben 18 Sportarten und 234 Medaillenentscheidungen wurde das Event durch ein vielseitiges Wissenschafts- und Kulturprogramm ergänzt. Die FISU Konferenz, Workshops und Mitmach-Aktionen begeisterten die Teilnehmenden. Neben hochklassigem studentischem Spitzensport war es vor allem der Teamspirit, der diese Spiele geprägt hat. Die Austragungsorte in Nordrhein-Westfalen und Berlin überzeugten als Gastgeber, die mit einer offenen, sportbegeisterten Bevölkerung aufwarteten. Die Städte und Kommunen hatten das Event zu einem Erlebnis gemacht, das weit über den sportlichen Wettkampf hinausging und den Hochschulsport auf eine neue, internationale Bühne hob.


Beitrag: Ebba Koglin

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